9. März 2022 / Aktuell

Bremer Senat beschließt verantwortungsbewusste Lockerungen in Kitas und im schulischen Bereich

Auf der gestrigen Sitzung einigte sich der Senat darauf, die Corona-Verordnung zu ändern.


Auf der gestrigen Senatssitzung (8. März 2022) hat sich der Senat darauf geeinigt, die Corona-Verordnung zu ändern. Es wird für Kinder und Jugendliche verantwortungsvolle Lockerungen geben. Die Quarantäne für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre als Kontaktpersonen wird sofort aufgehoben. Das gilt auch für über 18-jährige, sofern sie noch eine Schule besuchen. Infizierte Kinder und Jugendliche allerdings dürfen nach wie vor Kita und Schule nicht besuchen und müssen in häuslicher Isolation bleiben. Die Maskenpflicht in Schule wird schrittweise aufgehoben. Im ersten Schritt soll die Maskenpflicht an Grundschulen zum 14. März 2022 beendet werden und im zweiten Schritt für alle anderen Schulformen spätestens mit Beginn der Osterferien. Die Testpflicht für Kitas und Schulen soll zunächst bis Ende April beibehalten werden. Anschließend soll nur noch anlassbezogen etwa bei Auftreten von Symptomen getestet werden. Die Bremische Bürgerschaft muss diesen Änderungen noch zustimmen, damit sie in Kraft treten können.

Kinder- und Bildungssenatorin Sascha Karolin Aulepp: "Der wichtigste Erfolg ist, dass gesunde Kinder nicht mehr nach Hause und in Quarantäne geschickt werden. Ich freue mich sehr darüber, dass es für Kinder und Jugendliche ein Stück mehr an Normalität geben wird. Kinder und Jugendliche sind durch Corona-Infektionen kaum gefährdet, sehr wohl aber durch die unnötige Unterbrechung ihres Kita- und Schulalltags und ihrer Sport- und Freizeitaktivitäten. Der Weg zurück zur Normalität, und dazu gehört auch der Schulbesuch ohne Maske, erfolgt schrittweise. Wir berücksichtigen hierbei nicht nur die (Vor)Freude auf und über Lockerungen, sondern nehmen auch Ängste und Sorgen gegenüber allzu schnellen Lockerungen ernst. Dies erfordert eine empathische Kommunikation und die schrittweise Vorbereitung auf eine Situation, in der Corona als eine Infektionskrankheit von vielen angesehen wird."

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