31. März 2022 / Politik

Bürgermeister Bovenschulte: Digitalisierungsschub in der öffentlichen Verwaltung

Bremen startet eine Ausbildungsoffensive

Mit einem ausdrücklichen Dank für das Engagement der Beschäftigten im öffentlichen Dienst hat Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte sich an die Delegierten des Landesgewerkschaftstages des Deutschen Beamten-Bundes (dbb) gewandt. Die zurückliegenden über zwei Jahren mit den extrem heraufordernden Situationen der Arbeit unter den Bedingungen der Pandemie seien besonders fordernd gewesen: "Ich möchte Ihnen und allen Ihren Kolleginnen und Kollegen auf den Dienststellen im Namen des gesamten Senats ausdrücklich bedanken: Der öffentliche Dienst ist den Herausforderungen der Pandemie gerecht geworden. Sie sind die, die in der Krise der Gesellschaft Halt gegeben haben."

Die Corona-Pandemie hat die Lage des öffentlichen Dienstes in den letzten Jahren maßgeblich geprägt, und dabei einen Digitalisierungsschub ausgelöst und neue flexible Arbeitsmodelle in Hinblick auf Arbeitszeit und Arbeitsort gefördert. Die Arbeit im Heimbüro sei dabei sicherlich nicht immer und von jeder oder jedem begrüßt worden: "Nach vielleicht anfänglicher Freude über die Möglichkeit, das Homeoffice nutzen zu können, hat in den vergangenen zwei Jahren dort sicherlich eine gewisse Ernüchterung eingesetzt. Denn wenn die Kinder betreut werden müssen und das Internet langsam ist, dann ist die Arbeit im Homeoffice nicht immer ein Quell der Freude." Ausgelöst wurde letztlich auch ein massiver Digitalisierungsschub in der Verwaltung: "Die Krise ist da ein wahrer Crash-Kurs gewesen." Dennoch sei er froh, bekannte Bovenschulte, dass der Landesgewerkschaftstag wieder in Präsenz abgehalten werde. "So mancher – und dazu zähle ich mich auch – hat doch den persönlichen Austausch in den vergangenen beiden Jahren vermisst."

In diesem Zusammenhang machte Bovenschulte klar, dass Bremen eine Ausbildungsoffensive gestartet hat. Das Land habe den öffentlichen Dienst seit 2020 erheblich personell verstärkt und arbeitet stetig an der Nachwuchsgewinnung, Führungskräfteentwicklung und Arbeitgeberattraktivität. Nachdem das öffentlich beschäftigte Personal während der Konsolidierungsphase deutlich reduziert wurde, wird es jetzt seit einiger Zeit wiederaufgebaut. Von 2019 bis 2023 bedeute das für die Kernverwaltung deutlich über 1.000 zusätzliche Vollzeit-Stellen. Vor allem bei den Lehrkräften, bei Polizei, Justiz, Ordnungsdienst, Gesundheitswesen und Feuerwehr wirke sich das aus.

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