21. Mai 2024 / Weltnews

Unwetterfront verschiebt sich nach Norden

Die vom Pfingst-Hochwasser betroffenen Regionen können etwas aufatmen. Dafür müssen nun Menschen weiter im Norden auf der Hut sein.

Zwei Blitze entladen sich bei einem Gewitter über Stuttgart.

Nach den heftigen Gewittern und Regenfällen über Pfingsten können die betroffenen Regionen ab Mittwoch etwas aufatmen. Die Gefahr ist aber nicht komplett gebannt: Die Unwetterfront verschiebt sich nur nach Norden, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) ankündigte.

Auch für heute hatte der DWD erneut Unwetter durch Gewitter und kräftige, teils langanhaltende Regenfälle angekündigt. Die Gefahr von Überschwemmungen, Erdrutschen sowie vollgelaufenen Kellern ist noch nicht gebannt. Das betroffene Gebiet zog sich von Ostbayern über Hessen bis nach Nordrhein-Westfalen. Ein anderer Niederschlagschwerpunkt liegt im Saarland sowie in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg.

Wie geht es weiter?

Der Norden und Nordosten bleiben heute noch außen vor, wie Meteorologe Marco Manitta berichtete. «Hier besteht erst am Mittwoch Unwettergefahr durch Gewitter und kräftige Regenfälle, während der Rest des Landes aufatmen kann.» Wie geht es weiter? «Leider bleibt das Unwetterpotenzial auch in den nächsten Tagen erhöht. Eine längere trockene Witterungsphase ist nicht in Sicht.»

Am Mittwoch liegt der Vorhersage zufolge der Schwerpunkt der Starkregenfälle und Gewitter von Schleswig-Holstein bis nach Vorpommern und zur Uckermark. Dort seien erneut Unwetter mit 30 bis 50 Litern Regen pro Quadratmeter in kurzer Zeit möglich.

Am Donnerstag rechnet der DWD im Raum Vorpommern noch örtlich mit Stark- oder Dauerregen bei Regenmengen zwischen 20 und 40 Litern pro Quadratmeter in mehreren Stunden.

Am Freitag verschiebt sich die Front wieder etwas nach Süden. Der Schwerpunkt liegt dann voraussichtlich in Nordrhein-Westfalen und dem Norden von Rheinland-Pfalz. Am Samstag hält der DWD vor allem in der Nordhälfte lokal schwere Gewitter mit Starkregen für wahrscheinlich.


Bildnachweis: © Andreas Rosar/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Personal im Schwimmbad verprügelt
Einsätze

Bislang unbekannte Täter griffen am Mittwoch Mitarbeiter eines Schwimmbades in der Neustadt an und verletzten sie.

weiterlesen...
12. Juni: Informationstag für Studieninteressierte an der Universität Bremen
Veranstaltung

Am Informationstag– kurz: isi – stellen sich alle grundständigen Bachelorstudiengänge vor.

weiterlesen...
Leistungshalbleiter: Weltweit bedeutendste Konferenz in Bremen
Veranstaltung

Die Konferenz wandert zwischen den Kontinenten und findet nur alle vier Jahre in Europa statt.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Interesse an Serienmörder Fritz Haarmann ungebrochen
Weltnews

Vor 100 Jahren wurde der Verbrecher in Hannover verhaftet und rund zehn Monate später wegen des Mordes an mindestens 24 Jungen und Männern zum Tode verurteilt. Welche Spuren gibt es heute noch?

weiterlesen...
Raubbau an der Natur? Studie widerlegt These zur Osterinsel
Weltnews

Die Osterinsel gilt als Paradebeispiel für einen Ökozid: Die polynesische Gesellschaft dort soll sich selbst zugrunde gerichtet haben. Doch neue Erkenntnisse ziehen das in Zweifel.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Interesse an Serienmörder Fritz Haarmann ungebrochen
Weltnews

Vor 100 Jahren wurde der Verbrecher in Hannover verhaftet und rund zehn Monate später wegen des Mordes an mindestens 24 Jungen und Männern zum Tode verurteilt. Welche Spuren gibt es heute noch?

weiterlesen...
Raubbau an der Natur? Studie widerlegt These zur Osterinsel
Weltnews

Die Osterinsel gilt als Paradebeispiel für einen Ökozid: Die polynesische Gesellschaft dort soll sich selbst zugrunde gerichtet haben. Doch neue Erkenntnisse ziehen das in Zweifel.

weiterlesen...
ANZEIGE – Premiumpartner