27. Dezember 2023 / Aktuell

Keinen Bock auf Böllern - #NDRfragt: 60 Prozent der Teilnehmenden fordern Feuerwerksverbot

Sie sprechen sich für ein komplettes "Böllerverbot" aus.

Das neue Jahr ohne privates Feuerwerk begrüßen: Für 60 Prozent der Teilnehmenden an der neuesten #NDRfragt Umfrage ist das kein Problem. Sie sprechen sich für ein komplettes "Böllerverbot" aus (konkret: das Abbrennen von Silvester-Feuerwerk jeder Art). Kein flächendeckendes Verbot, sondern Verbotszonen in Gemeinden und Städten finden noch mehr Zustimmung bei den Befragten (89 Prozent) als ein generelles Böllerverbot. 18.555 Norddeutsche haben sich an der Umfrage vom 5. bis zum 11. Dezember beteiligt.

Die Umfrageergebnisse von #NDRfragt sind nicht repräsentativ, geben aber Aufschluss darüber, was die Norddeutschen bewegt. Die Angaben werden nach den statistischen Merkmalen Schulabschluss, Alter, Geschlecht und Bundesland gewichtet, um Verzerrungen herauszurechnen.

Zwei Drittel feiern bereits ohne privates Feuerwerk

Das am häufigsten genannte Argument für ein Böllerverbot ist der Lärm für Mensch und Tier (30 Prozent). Die Teilnehmenden halten Feuerwerk und Böller aber auch für klimaschädlich (15 Prozent), und das Verletzungsrisiko (14 Prozent) und der zusätzliche Müll (11 Prozent) spielen ebenfalls eine Rolle.

Gut die Hälfte der Befragten (53 Prozent ), die selbst böllern, würde darauf verzichten, wenn es ein großes zentrales Feuerwerk oder eine andere Art der Show in ihrer Gemeinde gäbe.

Gut zwei Drittel (67 Prozent) der Befragten zünden auch jetzt schon selbst kein Feuerwerk zu Silvester an. Bei 14 Prozent brennt kleines, sogenanntes "Kinderfeuerwerk", ein Viertel (24 Prozent) zündet Raketen oder anderes Feuerwerk an und 4 Prozent lassen große Böller krachen. Bei dieser Frage waren mehrere Antworten möglich.

Diese Ergebnisse sind Teil der Umfrage "Böllerverbot - ja oder nein?". Alle Ergebnisse unter NDR.de/NDRfragt

 

https://www.presseportal.de/pm/6561/5679986
Bild: https://unsplash.com/de/fotos/zeitrafferfotografie-von-nachtlichen-feuerwerken-HxeBUWUiA1A

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