23. Juni 2022 / Aktuell

Bremen erhält 95 Millionen Euro bis Ende 2027

EU-Kommission genehmigt EFRE-Programm

Fast zwei Jahren hat es gedauert, das Bremer EFRE-Programm zu erarbeiten. Erstellt hat es das Ressort von Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt. Einbezogen waren weitere Senatsressorts und Wirtschafts-, Sozial- und Umweltpartnerinnen und -partner. Jetzt hat die EU-Kommission grünes Licht gegeben und das Programm genehmigt. Für das Land Bremen ein wichtiger Meilenstein, weil damit Mittel und Planungssicherheit für die Umsetzung anspruchsvoller Projektideen und neuer strategischer Ausrichtungen zur Verfügung stehen.

95 Millionen Euro stellt die EU-Kommission Bremen ab sofort aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) bis Ende 2027 zur Verfügung. Ergänzt werden müssen die europäischen Mittel mit nationalen Mitteln in Höhe von 60 Prozent, das entspricht rund 143 Millionen Euro. Das EFRE-Programm für das Land Bremen umfasst somit ein Finanzvolumen von insgesamt 238 Millionen Euro.

"Das EFRE-Programm wird in den kommenden Jahren wichtige Impulse für die Innovationspolitik geben, beispielsweise für Luft- und Raumfahrtforschung mit der Ausrichtung auf 'grünes Fliegen oder Mikrodarlehen für kleine Unternehmen. Zudem soll die Rolle von Frauen im Wirtschaftsleben durch die Landesinitiative Gendergerechtigkeit gestärkt werden. Aber auch für den Klimaschutz und die Klimaanpassung im Land Bremen, unter anderem für energetische Sanierungen von Gebäuden und Infrastrukturen in Gewerbearealen werden Mittel eingesetzt", sagt Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt. "Mit dem neuen EFRE-Programm werden Bremen und Bremerhaven von der EU maßgeblich auf dem Weg hin zu einer innovativen und nachhaltigen Wirtschaft unterstützt."

Die EFRE-Mittel werden im Land Bremen zu 70 Prozent eingesetzt, um Forschung, Entwicklung und Innovation (FuE) sowie Gründungen zu unterstützen. 30 Prozent der Mittel fließen in Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz öffentlicher Gebäude und Infrastrukturen, zur Anpassung an den Klimawandel und in Projekte zur Schaffung grüner städtischer Infrastrukturen.

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