Was ist typisch Bremisch? Da gibt es jede Menge und das werden wir hier regelmäßig posten. Starten wir mit dem dreimaligen Bremer Recht.
Es gibt viele Erläuterungen woher diese Bremer Redensart kommt. Unsere Stadtführer:innen wissen das ganz bestimmt viel besser als wir. Diese Erläuterung haben wir ergoogelt und stellen die zur Verfügung. Unsere Tagenbaren, Stadtführer:innen und Bremensien-Profis ergänzen das gern in den Kommentaren:
Diese Redensart rührt von geschichtlichen Besonderheiten der Stadt Bremen her, in der Gerichtsbarkeit: Drei Instanzen für einen Rechtsweg, drei Zeugen für die Beweiskraft, dreimalige Proklamation zur Erlangung der Rechtsgültigkeit, zudem sollen manche Urteile erst nach drei Gerichtstagen Gültigkeit erlangt haben. Dann wurden der Stadt Bremen vom Kaiser besondere Rechte verliehen: das Tragen von Gold und Pelzwerk für die Ratsherren, die eigene Gerichtsbarkeit und freie Schifffahrt auf der Weser.
Die geografische Nähe zu den Niederlanden in deren Schiffsrecht (scheepsrecht) die Zahl Drei eine besondere Rolle spielte, was zum niederländischen Sprichwort "Driemaal is scheepsrecht" führte. Der Schiffer musste seinen Leuten drei Mahlzeiten geben.
Ein wirklich sympathischer Bremer Spruch – in diesem Sinne wünschen wir euch einen tollen Tag .









