27. September 2022 / Lokales

Bremer "FreiKarte" für Kinder und Jugendliche kommt

Ab Anfang Oktober wird die FreiKarte für Kinder und Jugendliche in Bremen verschickt

Anfang Oktober erhalten Kinder und Jugendliche mit erstem Wohnsitz im Land Bremen die "FreiKarte" per Post. Sorgeberechtigte sollen das Schreiben bitte unbedingt öffnen und aufbewahren – darauf sollen auch Multiplikator*innen aufmerksam machen.

Bereits Ende September wird die "FreiKarte" unaufgefordert an die Sorgeberechtigten aller Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren mit erstem Wohnsitz in Bremen oder Bremerhaven versendet, um den 5. Oktober 2022 herum soll sie dann bei den Familien ankommen.

Die "FreiKarte" ist eine vom Land mit 60 Euro für dieses und weiteren 60 Euro für das kommende Jahr aufgeladene Guthabenkarte. Sie wird unaufgefordert an alle Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahre in Bremen und Bremerhaven verschickt. An zunächst 45 "Akzeptanzstellen" in beiden Städten des Landes können sie damit den Eintritt bezahlen: beispielsweise in Kinos, Museen, Theatern, Schwimmbädern, Indoor-Spielplätzen, Eislaufhallen und einigem mehr. Mit der "FreiKarte" können die Kinder und Jugendlichen neben dem reinen Eintritt in vielen Fällen auch noch weitere Dinge bezahlen wie etwa auszuleihende Ausrüstung oder Speisen und Getränke.

Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte: "Kinder und Jugendliche haben während der Pandemie auf sehr viel verzichten müssen: Party, Sport, Kino, Gemeinschaft. Das lässt sich mit Geld alleine nicht ausbügeln. Doch ein wenig hilft es natürlich schon; vor allem da, wo der Geldbeutel nicht so gut gefüllt ist. Die 'Freikarte' ist mir daher ein echtes Herzensanliegen. Sie hilft, dass sich alle wieder etwas Spaß und Freizeit gönnen können."

Die "FreiKarte" soll helfen, die Versäumnisse infolge der Corona-Beschränkungen auszugleichen. Nach rund zwei Jahren Verzicht können damit Aktivitäten ganz nach den eigenen Vorlieben von Kindern und Jugendlichen finanziert werden. Damit wird wieder normal, was auch vor Corona normal war.

Die Bürgerschaft hatte sich Ende März für die Einführung einer "FamilienCard" ähnlich des langjährigen Modells in Stuttgart ausgesprochen. Ein Projektbüro in der Senatskanzlei hat die Abläufe definiert, eine europaweite Ausschreibung für die technische Abwicklung umgesetzt und eine Vorauswahl der ersten Akzeptanzstellen getroffen. Für die Bremer Karte wurde der Name "FreiKarte" gewählt. Sie ist als reine Guthabenkarte angelegt und kann an etablierten elektronischen Kassensystemen mit Kartenlesegerät eingelöst werden. Das hat neben dem zentralen Ziel noch den Nebeneffekt, dass Heranwachsende risikolos früh den Umgang mit elektronischem Geld erlernen können.

Für die "Freikarte" sind aus dem "Bremen-Fonds" zur Bewältigung der Corona-Folgen insgesamt 12,2 Millionen Euro freigegeben (6,2 Millionen Euro für 2022 und weitere 6 Millionen Euro für 2023).

Ab dem 29. September 2022 gibt es alle Infos zu der "FreiKarte" und wo man sie einlösen kann auf www.freikarte.bremen.de.

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