Die engagierte Aktivistin Rukmini Vaderapura Puttaswamy aus Bangalore bekommt am Montag (20. Juni 2022) um 19 Uhr in der Oberen Rathaushalle in Bremen den 17. Bremer Solidaritätspreis von Bürgermeister Andreas Bovenschulte verliehen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen die öffentliche Veranstaltung zu besuchen. Um Anmeldung wird gebeten unter Senatsveranstaltung@sk.bremen.de.
Puttaswamy ist Mitbegründerin der Fraueninitiative "Vorwärts marschieren" (Munnade) sowie der ausschließlich von Frauen geführten Gewerkschaft Garment Labour Union (GLU), übersetzt "Gewerkschaft der Bekleidungsindustrie" (www.glu.org.in), die sich für die Rechte der Arbeiterinnen und Arbeiter in der indischen Textilindustrie einsetzt.
Thema der Ausschreibung des 17. Preises war das Engagement gegen Gewalt gegen Frauen und Mädchen, eine der am weitesten verbreiteten Menschenrechtsverletzungen weltweit. Die Formen von Gewalt gegen Frauen und Mädchen sind vielfältig und umfassen sowohl psychische, körperliche und sexualisierte Gewalt, als auch die beabsichtigte wirtschaftliche Abhängigkeit, Ausbeutung, Bedrohung und Einschüchterung. Entsprechend sollen mit dem 17. Bremer Solidaritätspreis zivilgesellschaftliche Initiativen aus Ländern des globalen Südens geehrt werden, die sich in ihrem lokalen oder nationalen Umfeld gegen Gewalt gegen Frauen und Mädchen und für die Betroffenen einsetzen.









